Für Playstation-Fans scheint in diesem November ein Traum in Erfüllung zu gehen. Nachdem Figuren wie Kratos, Nathan Drake, Cole McGrath oder Sackboy in der Regel eigene Spiele unsicher machen, treffen sich alle bekannten Exklusiv-Charaktere mitsamt einigen 3rd-Party-Namen zur großen All-Stars Battle Royal.
Dank eines einfachen und gut verständlichen Spielprinzips, garantiert All-Stars schnellen und unkomplizierten Spielspaß. So treten bis zu 4 Charaktere in einer Arena gegeneinander an und versuchen die gegnerischen Spieler mit Finishern zu pulverisieren. Dabei bringt jeder Angriff oder Konter Energiepunkte, die eine Finisher-Leiste langsam füllen. Diese Finisher-Leiste ist dabei in drei Stufen unterteilt. Während Finisher der ersten Stufe nur minimalen Schaden anrichten, ist jeder Treffer mit einem Finisher der dritten Stufe tödlich. Für jeden vernichteten Gegner erhalten Spieler am Ende einen Punkt. Dank eines einfachen Steuerprinzips, dass sich auf drei Angriffs- und einen Konter-Knopf verteilt, ist ein unkomplizierter Einstieg garantiert.
Mit mehr als 20 Kult-Charakteren von Sony, Konami und anderen namenhaften Publishern, ist das Teilnehmerfeld von All-Stars zudem ein echter Hingucker. Trotzdem verzichtete Entwickler SuperBot Entertainment auf jegliche Story-Elemente, die das Treffen der Kult-Figuren erklärt. Zwar erhält jeder Charakter einen kurzen Einführungsfilm, der jedoch kaum Substanz bietet. Was folgt sich zahlreiche Kämpfe im Arcade-Modus gegen die KI, um das Feld hinter sich zu lassen. Brauchen wir in einem Prügelspiel eine Geschichte? Müssen wir wissen warum Kratos sich durch Sackboy, Big Daddy und Raiden schnetzelt? Die klare Antwort ist Nein. Trotzdem hätte es dem Spiel nicht geschadet, um dem ersten großen Crossover einen epischen Rahmen gegeben. Immerhin haben wir auch Charaktere wie Parappa the Rapper oder Spike (Ape’s Escape) im Spiel, die in eigenen Abenteuern nicht gerade als blutrünstige Kämpfer auftraten.
Für zahlreiche deutsche Sportfans, wirkt Football auf den ersten Blick sehr kompliziert. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall, wenn man einige Grundregeln verstanden hat. So treten zwei Mannschaften gegeneinander an. Während die eine Mannschaft angreift, versucht die andere Mannschaft in der Defensive einen Touchdown zu verhindern. Ein Touchdown wird dadurch erreicht, wenn die angreifende Mannschaft, den Ball bis in die Endzone der gegnerischen Mannschaft befördert.
Dafür haben die Angreifer genau vier Versuche Zeit, um mindestens 10 von 100 Yards auf dem Feld zu überwinden. Schaffen sie diese Yards, erhalten sie 4 neue Versuche. Solange bis die Endzone erreicht ist oder vier Versuche aufgebraucht wurden. Ist der vierte Versuch verbraucht, wechselt der Ballbesitz und die Angreifer müssen selbst zu Verteidigern werden. Klingt simpel, oder? Wer diese Grundregel einmal verstanden hat, kann jedem Football-Spiel dieser Welt folgen. Doch kommen wir zum Spiel.
Eines der großen Features in diesem Jahr, hört auf den Namen “Connected Careers”. Der besagte Modus bietet dabei die Randvorlage für den “Be a Pro”- und “Dynasty”-Mode. Während diese Modi in den letzten Jahren getrennt abliefen, können Spieler nun alles in einer Welt erleben. Dabei wählt man zu Beginn, ob man entweder als Coach (klassischer Dynasty-Mode) oder als eigener Football-Spieler (Be a Pro) auf das Feld möchte. Je nach Wahl erlebt man wöchentliche Spiele und sieht die Jahre an sich vorbeiziehen. Sobald man die eigene Karriere jedoch beendet, kann man im existierenden Universum bleiben und einen weiteren Coach oder Superstar übernehmen. Das war in den letzten Jahren nicht möglich. Wer dort seine Karriere an den Nagel hing, musste erneut im Jahr 2011 anfangen. Diese Entwicklung ist ein großer Schritt für die Serie, weil man als Spieler Zeit und Herzblut in die jeweilige Karriere und das damit verbundene Universum steckt.
Leider hat sich am Alltag der beiden Haupt-Modi nicht viel geändert. Zwar spendierte EA ein XP-System, auf dessen Grundlage Spieler ihren Coach oder Superstar aufbauen können, jedoch fehlt echte Innovation. Darüber kann auch nicht der fiktive Twitter-Feed hinweghelfen (siehe oben), wo auf aktuelle Spiel-Ereignisse reagiert wird. Gerade als Superstar absolviert man Spiel nach Spiel, ohne jemals E-Mails zu erhalten oder an Aktivitäten teilnehmen zu können. Dadurch wirkt die Erfahrung als “Superstar” stark limitiert und teilweise schon fast langweilig.
Dummerweise sind das auch nicht die einzigen Probleme im Superstar-Part. Je nach Draft-Position, sitzen Superstars bei Mannschaften mit starken Spielern häufig jahrelang auf der Bank. Ohne jemals eine Chance zu erhalten, den eigenen Superstar auf dem Feld zu sehen. Deutlich motivierender ist dahingehend der Coach-Part umgesetzt, weil hier nahezu die komplette Verwaltung des Teams übernommen werden kann. Vom Scouting bis hin zu Vertragsverhandlungen, dürfen Spieler ihren Traum als Head-Coach ausleben. Wem das zu kompliziert ist, der delegiert Aufgaben einfach an die KI und kümmert sich nur um die wöchentlichen Spiele. In der Rolle als Coach, sind die XP-Ziele auch deutlich motivierender. So erhalten Spieler sowohl “Milestone”-Ziele, die idR auf die komplette Season ausgelegt sind. Hinzu kommen jedoch wöchentliche Ziele wie z.B. geforderte Yards mit Pass-Spielzügen. Mit der Trainer XP lässt sich dann sowohl der eigene Coach, wie auch das Team aufbessern.
Eine weitere Neuerung in ’13 sind die Madden NFL Moments. Hier dürfen Spieler wichtige Momente der aktuellen und vergangenen NFL-Seasons nachspielen. Dabei variiert die Anzahl der Szenarien sowohl nach Schwierigkeitsgrad, wie auch nach Popularitätsfaktor. Obwohl es nur 5 Momente aus der Season 2011 gibt, legt EA wöchentlich nach. So sind nach drei Wochen der aktuellen NFL Season, bereits vier neue Momente (für Spieltag 1 und Spieltag 2) für die 2012 Season verfügbar. Dabei werden alle Updates kostenlos angeboten, wenn Spieler einen Online-Pass registriert haben. Sollte EA dieses Veröffentlichungschema beibehalten, wäre der Modus dank wöchentlichen Updates ein wirklicher Gewinn.
Neben den erwähnten neuen Spiel-Modi, kann jedoch auch die Präsentation von Madden 13 auf ganzer Linie überzeugen. So werden zahlreiche TV-Bumper vor dem Match eingespielt, wir blicken in die Kabine der Kommentatoren und sehen bombastische Einläufe. Alles Feinheiten die dafür sorgen, dass Madden ’13 einer echten Football-Übertragung sehr nah kommt.
Nachdem die Kommentatoren in Madden 12 eher abschreckten, trumpft der Franchise in diesem Jahr wirklich auf. So wurden Jim Nantz und Phil Simms verpflichtet, die ziemlich dynamisch durchs Spiel führen. Dabei entstehen keine zu langen Pausen, in denen situationsbedingte Kommentare hervorgekramt werden. Stattdessen wirkt das neue Kommentatoren-Team so, wie man es sich für ein Sportspiel wünscht. Wir erleben Emotionen pur. Unterstützt werden die Kommentatoren von den Fans im Stadion. Dabei hat EA mächtig aufgetrumpft und bei Begegnungen der letzten Season, mit bis zu 24 Mikrophonen die Sprechgesänge aufgenommen. In vorherigen Jahren wurden maximal 4 Mikrophone verwendet. Das Ergebnis ist hör- und spürbar. Denn es geht nichts über den frenetischen Jubel der eigenen Fans, die ein Quarterback vorm Spielzug abrufen kann.
Betrachten wir die letzten paar Jahre, war die KI immer ein Stolperstein im Gesamtgefüge. Glücklicherweise gelingen EA auch hier drastische Verbesserungen. So gelang es den Verteidigern in vorherigen Jahren immer wieder, den Ball in ihrem Rücken nahezu blind abzufangen. Ein Problem das glücklicherweise behoben wurde, denn in ’13 müssen sowohl Angreifer wie auch Verteidiger den Ball sehen, bevor sie ihn fangen können. Verbessert wurde auch die Defensive, wobei hier weiterhin Luft nach oben vorhanden ist.
Ebenfalls neu ist die Infinity Engine, die erstmals realistische Tackles zulässt. So mussten wir in den letzten Jahren damit leben, dass Spieler ohne große Konsequenzen über das Spielfeld marschierten. In diesem Jahr kann selbst ein richtig gestellter Fuss dafür Sorgen, dass ein Angreifer zum Boden geht. Zudem sehen Tackles deutlich besser, realistischer und härter aus. Leider kommt eine neue Engine selten ohne Probleme daher. So entstehen in vielen Fällen kuriose Aktionen, wenn ein laufender Spieler nach dem Spielzug über seinen am Boden liegenden Gegner stolpert. Obwohl er diesen in der Realität längst gesehen hätte. Diese Probleme sorgen aber selten dafür, dass sich Spieler wirklich aufregen.
Erstmals wurde auch die GameFace-Technologie in ein Madden-Spiel integriert, dank der Spieler ihr eigenes Gesicht nutzen können. Dafür werden zwei Fotos über die EA Homepage hochgeladen, die im Spiel abgerufen werden können. Das erstellte GameFace (siehe oben) kann danach ins Spiel importiert werden und für Superstars oder Coaches verwendet werden. Dabei ist es sehr überraschend, wie hochwertig das Endergebnis aufgrund einfacher Fotos ist.
Wie schon in vorherigen Jahren, lebt Madden ’13 vom Online-Modus. So kann man sich erneut mit Freunden in Communitys zusammenschließen, die Rangliste unsicher machen oder auch die verbundene Karriere mit Freunden spielen. Hier offenbart sich auch schnell eine der größten Neuerungen. Noch im letzten Jahr mussten Spieler im Online-Franchise die Trainer-Rolle übernehmen. Eine Alternative wurde nicht angeboten für diejenigen, die ihren Superstar Online spielen wollten. Das hat sich in ’13 geändert. Denn diesmal dürfen Superstars- und Trainer in einer gemeinsamen Liga miteinander agieren. Während Spieler A somit als Coach das komplette Team handhabt, darf Spieler B nur seinen Superstar auf dem Feld navigieren. Was auf den ersten Blick nach einem Nachteil klingt, entwickelt sich für viele Spieler eher zum Vorteil. Denn gerade Spieler mit wenig Verständnis für die Defensive, können diese dank Wahl eines Superstars außen vorlassen.
Zurück ist natürlich auch das Ultimate Team. Ein Modus in dem mit Spieler-Karten eine Traummannschaft aufgebaut wird. Diese Karten werden entweder durch im Spiel verdiente Münzen, über das spielinterne Auktionshaus oder gegen echtes Geld im PSN gekauft. Mit den selbsterstellten Teams, dürfen Spieler dann Online gegen andere Teams antreten. Anders als in vorherigen Jahren, wurde der Modus diesmal auch um wichtige Offline-Features erweitert. Eines dieser Features ist der Herausforderungs-Modus, in dem es legendäre Karten zu gewinnen gibt. Desweiteren darf vor dem Öffnen des ersten Booster-Pakets, bereits eine hochwertige Spielkarte als Team Captain bestimmt werden. Beides keine bahnbrechenden Features, jedoch wirkt das Ultimate Team runder. Katastrophal bleibt jedoch das Match-Making, womit wir erneut auf den Online-Modus zurückkommt. So traf man bereits kurz nach Veröffentlichung auf Teams mit maximalen Werten. Gerade wenn das eigene Team einen niedrigen Durchschnittswert hat, sollte man gegen gleichwertige Teams antreten dürfen. Damit eine Chance vorhanden ist. Die Chance dafür wurde von EA jedoch erneut verpasst. Glücklicherweise muss man keiner Sitzung gegen überzüchtete Teams zustimmen, solange man selbst noch im Aufbau ist.
Während der zahlreichen getesteten Online-Spiele, liefen alle Partien jedoch erfrischend flüssig. Was in den letzten Jahren nicht immer gegeben war. So traten selten Verzögerungen auf, was für eine erstklassige Online Erfahrung sorgt. Eine Erfahrung, die sich jedoch nur mit Online-Pass genießen lässt.
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[tab]Die Änderungen in Madden ’13 sind ohne Frage spürbar. Von der Infinity Engine über die verbesserten Kommentatoren, bis hin zu einer deutlich cleveren KI. Trotzdem ist sicherlich nicht alles Gold was glänzt. So mag das Konzept der Connected Careers ein Schritt in die richtige Richtung sein, trotzdem fehlt die Abwechslung in den vorherigen Einzel-Modi. Zwar ist Abwechslung im Coach-Part enthalten, jedoch bleibt der Superstar-Modus weiterhin auf der Strecke. Streng genommen hat die Karriere als eigener Superstar seit 2008 keine gravierenden Updates (abseits des XP-Systems) erhalten.
Trotzdem fühlt sich Madden ’13 besser als seine Vorgänger an. Das liegt zum Teil auch an der Infinity Engine und Änderungen an der KI. Zudem scheinen die Entwickler wirklich auf das Feedback der Community zu hören. So fehlte noch bei der Veröffentlichung des Spiels der Fantasy Draft, der mittlerweile per Update nachgeliefert wurde. Am Ende dieses Tests steht somit die Frage, ob sich Madden NFL ’13 für Besitzer von Madden 12 lohnt. Persönlich würde ich diese Frage klar mit Ja beantworten. Ich hatte seit Jahren nicht mehr soviel Spaß mit einem Football-Spiel, was an der Summe aller Änderungen liegt. Madden ’13 mag nicht die große Features-Rakete abgefeuert haben, jedoch wirkt die Summe aller Änderungen mehr als stimmig.[/tab]
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Wir bedanken uns bei Electronic Arts, für die zur Verfügung gestellte Testversion.
Achtung: Der Test könnte einige Spoiler enthalten!
Zombies funktionieren immer: Egal ob in Film, Fernsehen oder in Videospielen. Der Hype um die lebenden Untoten hat in letzter Zeit zwar etwas abgenommen, doch Entwickler Telltale Games ließ es sich nehmen ein Spiel zur Serie ” The Walking Dead “, welche seit 2010 für Furore sorgt, zu produzieren. Bekannt sind Telltale Games für Adventures wie Sam & Max, Tales of Monkey Island und die CSI-Reihe. Mit The Walking Dead wagen sich die Entwickler nicht zum ersten Mal an eine filmische Serie heran, denn bereits 2011 trauten sie sich an die Jurassic Park-Reihe ran – der Erfolg blieb auf der Strecke.
The Walking Dead basiert auf den Comics von Robert Kirkman und Tony Moore und besitzt keine 0815-Zombieapokalypse-Story. Im Fokus stehen Emotionen und persönliche Schicksale der Protagonisten. Die bedrückende Stimmung geht in Einklang mit der ständigen Bedrohung des Todes. Ob diese Gefühle auch in dem Adventure vermittelt werden können, erfahrt ihr in den nächsten Abschnitten.
Die Videospiele, die das Cyberpunk-Genre geprägt haben, kann man an einer Hand abzählen: Syndicate (1993), System Shock (1994) und auch Blade Runner (1997), doch war da nicht noch etwas? Im Jahr 2000 veröffentlichte Eidos ein neues Franchise mit dem Namen Deus Ex. Die Mischung aus einem Ego-Shooter und Rollenspielelementen (Charakterentwicklung) führten zu einem Metascore von 90/100 Punkten (28 Kritiken). Eine Besonderheit des Spiels lag in der offenen Spielweise: Dem Spieler wurde überlassen ob er als Rambo durch die Level stürmt oder sich als Pazifist outet, indem er möglichst alle Gegner umgeht. Der Spieler war jederzeit für sein Handeln und dessen Konsequenzen verantwortlich, dadurch gestaltete sich der Spielverlauf sehr dynamisch. Im vergangenen Jahr erschien der heißersehnte Nachfolger mit dem Namen Deus Ex: Human Revolution. Im folgenden Text möchte ich darlegen, ob der neuste Teil der Serie ein weiterer Meilenstein ist oder nur alte Dinge aufkocht.
Ihr startet als Adam Jenson im Jahr 2027, in der futuristischen Metropole Detroit. Dabei spielt Human Revolution zu einer Zeit, in der mechanische Verbesserungen am menschlichen Körper (genannt Augmentierungen) umstrittene Realität sind. Viele Menschen sehen in den Augmentierungen eine Gefährdung des “Menschseins” und befürchten eine immer voranschreitende Entfremdung von der Menschheit. Während eines Überfalls auf die Firma, bei der Adam als “Nachtwächter” angestellt ist, werdet ihr schwer verwundet. Jenson selbst steht den Augmentierungen sehr kritisch gegenüber und ist daher keineswegs erfreut darüber, dass seine einzige Überlebensmöglichkeit darin besteht, sich augmentieren und damit zur menschlichen Maschine machen zu lassen. Zwar verschaffen diese Aufrüstungen sowohl eine zweite Chance auf ein neues Leben als auch die Option vielen anderen Menschen überlegen zu sein, doch Jenson kann sich mit seinem neuen “geschenkten” Leben nicht arrangieren. Ziel des Spiels ist es die Einbrecher, die Adam so entstellt und zahlreiche Angestellte von Sarif Industries getötet haben, zu fassen. Während dieses spannenden Abenteuers reist ihr durch zahlreiche Städte wie beispielsweise Heng Sha (Insel vor Shanghai), Montreal, Singapur und Panchaia. Dort erhaltet ihr vielerlei Nebenmissionen, die sowohl die Hauptstory vertiefen und verständlich machen als auch völlig neue Geschichten erzählen.
Seit Anbeginn der Zeit dem Jahr 2009 sind sage und schreibe sechs Teile der Need for Speed-Serie erschienen. Mit den Titel Shift, Nitro, World, Hot Pursuit und den diesjährigen Titeln Shift 2 und The Run veröffentlichte Electronic Arts viele Titel, welche jedoch mitunter an der Qualiät zu knabbern hatten. Interessant ist auch, dass insgesamt vier Entwickler an den vergangenen sechs Ablegern beteiligt waren. Doch gehen wir geordnet vor: Im Jahr 1994 erschien Need for Speed für den 3Do, ein Jahr später für den PC, und widerum später die Portierung für die Playstation und den Saturn. Das Spiel fuhr hohe Wertungen im 9/10, 90er, 90%-Bereich (Wertungssysteme werden in Zukunft noch in einem anderen Artikel besprochen!) ein und wurde besonders wegen der Grafik und Inszenierung, dem Gameplay und Handling gelobt. Seither erschienen zahlreiche neue Teile der Videospielserie, welche besonders zur Zeit des Jahrhundertwechsels polarisiert haben. Die Spiele lassen sich in drei Bereiche gliedern: Die Tuner/Modder, Die Gejagten und Die Realistischen. Die erste Sparte trat besonders in den Jahren von 2003 bis 2006 auf, ist jedoch aktuell eher in den Hintergrund gerückt worden. Aktuell fährt EA zweigleisig: Mit Spielen wie der Shift-Kette werden zunehmend Simulationsfanartiker angesprochen, wohingegen Titel wie ‘The Run’ und ‘Hot Pursuit’ die Casualspieler ansprechen sollen. Von dem Erstegenannten soll der folgenden Artikel handeln.
Am 17. November des vergangenen Jahres erschien ‘The Run’. Ob das Veröffentlichungsdatum klug gewählt worden ist, bleibt die Frage, da zeitgleich bzw. kurz vorher Giganten wie Modern Warfare 3 und The Elder Scolls: Skyrim erschienen sind. An dieser Stelle sei gesagt, dass es (NFS) nicht mit AAA-Titeln des restlichen Novembers mithalten kann. In Zusammenarbeit mit dem Regisseur Michael Bay (Transformers) hat Electronic Arts für Need for Speed The Run einen wahren Blockbuster-Werbespot erstellt. Überall kracht es, Explosionen und Verfolgungsjagden, Unfälle und Luftsprünge, der Trailer bietet alle Dinge, die Adrenalinjunkies lieben. Doch was steckt tatsächlich hinter der Fassade? Seit dem Trailer zu dem indizierten Zombiespiel des letzten Jahres (es “handelt” von einer toten Insel) wissen wir Videospieler, dass Teaser blenden können und Erwartungen nicht erfüllt werden. Doch bevor ich auf die vermeintliche Action eingehe, möchte ich euch die Story in zwei Sätzen zusammenfassen: Der gesichtslose Niemand “Jack” hat Schulden bei den ganz üblen Männern, welche ihm nun an den Kragen wolllen, doch eine rothaarige Lady schlägt ihm die Teilnahme am Straßenrennen “The Run”, welches in San Francisco startet und in New York endet. Der Gewinn liegt bei 25.000.000$, doch Jack bekommt nur 10% davon, da das rothaarige Biest die restlichen 22,5 Millionen Dollar nur dafür bekommt, dass sie Jack einen Startplatz im Turnier sichert. Jack, are you serious? Niemand wäre so blöd und würde sein Leben auf’s Spiel setzen, um letzendlich nur 10% des Gesamtertrags zu bekommen! Neben der Tatsache das Jack ein völlig ausdrucksloses Gesicht hat, besitzt er anscheinend auch Stimmbänder, die ausschließlich in einer Stimmlage reden können – Emotionen werden außer Acht gelassen.
Nachdem wir euch in den vergangenen Tagen bereits mehrfach Gameplayvideos und Let’s Play zu Uncharted 3: Drake’s Deception präsentierten, setzen wir unsere Coverage mit dem großen Videotest fort. Das passend zur weltweiten Veröffentlichung des Spiels. Denn seit dem heutigen Tag, ist Uncharted 3 in Deutschland erhältlich. Zu welchem Ergebnis wir dabei gekommen sind, erfahrt ihr nach einem Klick auf unseren HD-Videotest.
Ausführlich werden wir in der kommenden Folge des Highscore Heroes Podcast über das Spiel sprechen. Zudem startet noch in dieser Woche unser Uncharted 3 Gewinnspiel, bei dem ihr u.a. eine Vollversion von Uncharted 3 gewinnen könnt. Doch das ist nicht alles. So haben wir noch einige Bonbons geplant, die sich rund um das Thema Uncharted 3 drehen.
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Externe Links
YouTube: Uncharted 3: Drake’s Deception Videotest
YouTube: Let’s Play Uncharted 3 #3: Der Traum jeder Hausfrau
YouTube: Let’s Play Uncharted 3 #1: Wilde Kneipentour
YouTube: Let’s Play Uncharted 3 #2: Zeitreise ohne Delorean
YouTube: Zusätzliches Uncharted 3 Gameplayvideo
Amazon.de: Uncharted 3 kaufen (Affiliat Link)
[gameinfo title="Informationen zum Spiel (Box aufklappen)" game_name="Uncharted 3: Drake's Deception" developers="Naughty Dog" publishers="Sony Computer Entertainment" platforms="Playstation 3" genres="Action Adventure" release_date="2.11.2011"]
Wir bedanken uns bei Sony Deutschland/Harvard, die uns freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zu Uncharted 3: Drake’s Deception zur Verfügung gestellt haben.
Bis zur Veröffentlichung von Batman: Arkham Asylum im Jahr 2009, waren Batman Spiele in der Regel eher Lizenzgurken. Dank einer durchdachten Geschichte und unterhaltsamen Gameplay, eroberte Batman: Arkham Asylum jedoch schnell den Thron der Lizenzspiele. Dahingehend war es auch nicht überraschend, dass Spieler dem Release des Sequels “Batman: Arkham City” am 21.10.2011 entgegenfieberten.
Ob sich die zweijährige Wartezeit gelohnt hat, erfahrt ihr in unserem HD-Videotest. Zudem haben wir am vergangenen Freitag, knapp 30 Minuten lang über Batman: Arkham City im Podcast gesprochen (Link). Wer diese Folge noch nicht gehört hat, sollte das schnellstmöglich nachholen. Zudem findet ihr in unserem YouTube-Account, bereits zwei kommentierte Gameplay-Videos (Let’s Play) zum Spiel.
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Externe Links:
YouTube: HD-Videotest zu Batman: Arkham City
YouTube: Let’s Play Batman Arkham City #2: Katzenwäsche
YouTube: Let’s Play Batman Arkham City #1: Ich bin Batman
Amazon: Arkham City Steelbook mit Robin DLC vorbestellen (Affiliat Link)
[gameinfo title="Spiel Infos (Box anklicken)" game_name="Batman: Arkham City" developers="Rocksteady" publishers="Warner Bros" platforms="Xbox 360, Playstation 3, PC" genres="Action Adventure" release_date="21.10.2011"]
Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Warner Bros Deutschland, die uns freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.
Am 27. Oktober feiern Tim und Struppi ihr großes Debüt auf der Kinoleinwand. Unter der Schirmherrschaft von Steven Spielberg, Peter Jackson und Doctor Who Mastermind Stephen Moffat, entstand ein Animationfilm für jung und alt. Passend zum Kinostart veröffentlichte UbiSoft, in der letzten Woche die Versoftung der Geschichte. Zu unserer großen Überraschung, ist TIm und Struppi dabei keine 0815 Lizenzgurke geworden. Warum das Spiel so überraschend gut ist, erfahrt ihr in unserem HD-Videotest.
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Externe Links
YouTube: Videotest zu Tim und Struppi und das Geheimnis der Einhorn (PS3) anschauen
YouTube: Trailer zum Kinofilm
Amazon: Tim und Struppi und das Geheimnis der Einhorn (ab 38 Euro) kaufen
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